Was lange währt, wird hoffentlich gut.

Es macht ja schon Spaß. Sich mal eben das kleine Reiseteleskop schnappen und den Himmel nach lohnenden Objekten absuchen. Auffinden, einstellen, staunen. Und ich muss sagen: Bei der reinen Beobachtung hat es sich gut geschlagen. Es ist nicht nur leicht zu transportieren, sondern hat auch eine für den geringen Preis respektable Optik. Obendrein nutzen es die Kinder tagsüber für Tierbeobachtungen. Auch sie kamen in Minutenschnelle mit dem kleinen Teleskop zurecht und haben ihren Spaß damit.

Aber irgendwann will man ja doch mehr. Mehr Details vom Mond sehen. Die Bänder des Jupiter, die Ringe des Saturn, die cassinische Teilung. Und natürlich Fotos! Tja, und da ist leider mit dem kleinen Celestron nicht viel Staat zu machen. Mit dem Handy bekommt man zwar erkennbare Aufnahmen des Mondes hin. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es für bessere Kameras keine Anschlussmöglichkeit gibt, Planeten auch mit bloßem Auge nur verwaschen zu sehen sind (auch wenn man die galileischen Monde immerhin erkennen kann) und die Optik somit für „mehr“ nun eben leider doch nicht ausreicht. Ganz davon abgesehen, dass Brennweite und Öffnungsverhältnis sowieso für keinen Zweck so recht das Wahre sind. Da hilft nur ein anderes Teleskop.

Es wurde nun nach langem Hin und Her ein Skywatcher Maksutov MC 127/1500 SkyMax BD OTA. Für Mond- & Planetenbeobachtung bzw. -fotografie am Stadtrand ist das wohl wesentlich besser geeignet. DeepSky lasse ich zunächst außen vor. Obendrein komme ich mit dieser Gewichtsklasse noch spielend ohne Hilfe klar, und wenn ich die gesamte Ausrüstung mal mit in den Urlaub nehmen möchte, ist der Kofferraum des Xsara damit noch lange nicht voll. Für die erste Zeit bleibt’s noch beim (geliehenen) Manfrotto-Stativ mit 3-Wege-Neiger. Dazu kommen – ebenfalls leihweise – ein bis drei DSLR-Kameras für Fotoexperimente. Wenn ich mit dem Teleskop zufrieden bin, setze ich es auf eine EQ-5. Und dann sehe ich mal weiter.

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