Haben Sie ein Teleskop? Und ein bisschen Zeit?

Dann forschen Sie doch mit! Derzeit gibt es gleich zwei Möglichkeiten, sich aktiv in die Forschung auf dem Gebiet der Astronomie einzubringen. Die erste betrifft die ESA-Mission „Gaia“:

„Follow-up opportunity of a rare microlensing event: (…) In July and August 2016 the first microlensing events were detected. Microlensing happens when light rays from a distant star (we call this the source) are bent by the space-time curvature of an object (e.g. a star, a planet, or a black hole), lying exactly between the observer and the distant star. This hitherto unseen object is called the lens, and being closer to us, and moving faster across the sky, leads to a sometimes dramatic increase (and then decrease) in the brightness of the background source.
(…)
… the model predicts another sharp rise in brightness which is expected to happen in the first or second week of November 2016. We are currently waiting for the final predicted re-brightening, which will help solve the puzzle of the exact nature of the components of the binary system. Gaia16aye is the perfect example of the importance of ground-based follow-up of Gaia Alerts, carried out by professionals but also by amateur astronomers, which can make a huge scientific impact. Indeed, it would have been quite difficult to confirm Gaia16aye as a microlensing event without the extra follow-up, and certainly the binary nature of the lens, and constraints on the system components would be impossible.

Gaia16aye is reasonably bright (currently of about 13th mag in I and 14th mag in V), and hence is observable even by some smaller telescopes operated by schools and amateur astronomers. Please contact Lukasz Wyrzykowski if you would like to get involved and collect more data on this event, or if you already have and would like to share your data with us.“

Quelle: http://www.cosmos.esa.int/web/gaia/IoW_20161027

Die zweite Einladung zur „Citizen Science“ kommt von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA und betrifft deren Venus-Mission „Akatsuki“ im Zeitraum Oktober 2016 bis Januar 2017:

We are delighted to announce a new website devoted to the collaboration and coordination between JAXA’s AKATSUKI mission to Venus and planetary ground-based observers. Since its arrival to Venus in December 2015, the japanese orbiter AKATSUKI has been performing regular observations towards its main goal: characterizing the atmospheric circulation of Venus. (…) In the AKATSUKI team we are aware of the high quality of present Venus observations from both professional and amateur observers, and we would like to invite you all to register in our website and join our next campaigns of coordinated observations of Venus. Observers can contribute directly to the mission by sharing your own images, spectra and other derived products, thus having the chance to participate as co-authors in those papers where donated ground-based data is decided to have quality enough to be used along with AKATSUKI data. The website can be found here: https://akatsuki.matsue-ct.jp/
Useful information about the AKATSUKI observations day-to-day is found here: https://akatsuki.matsue-ct.jp/?q=node/20
Summary of wavelengths of interest to observe Venus: https://akatsuki.matsue-ct.jp/sites/default/files/info/Levels_Sensed_Wavelengths_SIMPLER.png
Instructions to donate images of Venus (temporal until system of uploading is ready): https://akatsuki.matsue-ct.jp/…/HOWTO_Submit_Venus_Images.pdf

Please, help us to distribute this information through other forums of ground-based observers, and do not hesitate to get in touch with us through our official mail addresses: coordinatewithakatsuki@gmail.com coordinate@akatsuki.matsue-ct.jp

Quelle: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1339379642763154&id=124515220920764

Viel Spaß, viel Erfolg und Clear Skies!

Die Sonde ist tot! Es lebe die Sonde!

Rosetta, die Kometensonde, ist vor einigen Tagen tatsächlich wie vorgesehen deaktiviert worden und auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko aufgeschlagen. Das Medienecho war wie zu erwarten beträchtlich, und auch in den sozialen Medien war die Anteilnahme groß. Ich muss gestehen, auch ich war fasziniert und ein wenig wehmütig. Als mir aber auf Twitter und Facebook mehrfach die Behauptung unterkam, Rosetta samt Philae sei – sinngemäß – der Welt liebste Kometensonde gewesen, wanderten meine Augenbrauen in die Höhe. Wie bitte?!

Ohne die großartigen Errungenschaften dieser Mission klein reden zu wollen, wurde mir klar, wie sehr doch das Bild, das die hiesige Öffentlichkeit von Raumfahrt hat, auf Europa, USA und maximal noch Russland beschränkt ist. In gewissem Ausmaß verständlich. Aber ich würde im Folgenden trotzdem gerne dazu beitragen, dies zu ändern:

Darf ich bekannt machen? => Hayabusa.

Hayabusa war eine ca. 500 Kilo schwere japanische Sonde, die im Mai 2003 zum Asteroiden Itokawa startete von dort sogar zurückkehrte. Und zwar mit Material des Asteroiden im Gepäck, trotz widrigster Umstände bzw. zahlreicher Fehlfunktionen. Klicken Sie ruhig auf den Link – dahinter steckt ein veritabler Raumfahrt-Thriller! Eine Sample-Return-Mission! Das hat seinerzeit durchaus ebenso Aufsehen erregt, mit vielen Fans, die die ganzen Jahre über mitgefiebert haben. *) Nur leider eher weniger außerhalb Asiens.

Hayabusa, deren Name zu Deutsch übrigens „Wanderfalke“ bedeutet, kam zu einem Zeitpunkt wieder zur Erde zurück, als Rosetta noch gar nicht ihr Ziel erreicht hatte. Nämlich im Juni 2010. Doch damit nicht genug: Schon im Dezember 2014, also kurz nach Rosettas Ankunft bei 67P, startete vom Tanegashima Space Center die Nachfolgemission, „Hayabusa 2“:

Hayabusa 2. Bild: JAXA
Hayabusa 2. Bild: JAXA

Ihr Ziel ist der Asteroid 162173 Ryugu („Drachenpalast“).
Ryugu – mit einem Durchmesser von fast einem Kilometer bald doppelt so groß wie seinerzeit Itokawa – ist unter anderem deshalb interessant für eine derartige Mission, weil er nach bisherigem Informationsstand stark kohlehaltig ist, gleichzeitig aber auch UV-Strahlung in Wellenlängenbereichen absorbiert, die bei derartigen Asteroiden normalerweise nicht bzw. weniger stark absorbiert werden. Das lässt auf Glimmer- und Ton-Anteile im Gestein schließen. Diese Mineralien wiederum enthalten stets Wasserstoff- und Sauerstoffanteile oder gar tatsächlich Wasser. Man erhofft sich also auch von dieser Mission Rückschlüsse auf den Ursprung des Universums und des Lebens darin.

Die Instrumente

Anders als ihre Vorgängerin wird sich Hayabusa 2 allerdings ab Juli 2018 nicht nur eine halbe Stunde, sondern anderthalb Jahre lang am bzw. auf dem Asteroiden aufhalten. Geplant ist, ihm Proben zu entnehmen und ihn mit Hilfe des „Near Infrared Spectrometer“ (NIRS3) und des „Thermal Infrared Imager“ (TIR) zu kartographieren. Der batteriegetriebene Haupt-Lander dieser zweiten Mission, MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout), ist so konzipiert, dass er sich auf dem Kometen fortbewegen kann. Ausgerüstet ist er auch mit Kamera bzw. Mikroskop, Strahlungsmesser und Magnetometer. Drei solargetriebene „MINERVA-II mini-landers“ sollen während des Aufenthalts u. a. Temperaturmessungen vornehmen. Auch sie können ihren Standort aktiv verändern.

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Hayabusa 2, MASCOT Lander sowie MINERVA-II mini landers. Credit: JAXA

Um auch an Gesteinsproben aus tieferen Schichten zu gelangen, wird Hayabusa einen Sprengsatz (Small Carry-on Impactor (SCI)) mit 4,5 Kilogramm Oktogen auf den Asteroiden fallen lassen. Der SCI wiederum verformt eine 2,5 Kilogramm schwere Kupferplatte zu einem Projektil, welches in die Oberfläche von Ryugu einschlägt und so frische, noch nicht durch Umwelteinflüsse manipulierte Gesteinsschichten in Zugriff bringt.

Obwohl man den Asteroiden schon relativ gut zu kennen glaubt, bin ich gespannt, ob auch diesmal Überraschungen auf die Forscher warten. Hayabusa 1 beispielsweise kam seinerzeit mitnichten an dem soliden Objekt an, das die Wissenschaftler erwartet hatten. Stattdessen stellte sich damals heraus, dass Itokawa im Grunde ein Haufen Geröll ist, dessen Einzelteile einander durch ihre Anziehungskraft zusammen halten. Rosetta ihrerseits lieferte die ebenfalls überraschende Erkenntnis, dass auch 67P/Churyumov-Gerasimenko überhaupt erst durch den Zusammenstoß zweier Gesteinsbrocken zu seiner bekannten Form gekommen war.

Interessanterweise ist auch Hayabusa 2 wieder mit einem Ionenantrieb ausgestattet. Bei Hayabusa 1 wurde dieser auf der Rückreise sehr in seiner Funktion eingeschränkt, nachdem eine Sonneneruption die Energieversorgung beeinträchtigt hatte und die Mission daraufhin (wieder einmal) fast scheiterte. Die JAXA hat ihre Antriebe diesmal allerdings verbessert bzw. besser geschützt.

Die Rückkehr der Sonde mit den Proben des Asteroiden ist für 2020 geplant. Eine detailliertere, grafische Darstellung des zeitlichen Ablaufs findet sich => hier oder im folgenden Video:

Sicher, beide Missionen, Hayabusa und Rosetta, sind bzw. waren in Technik und Zielen denkbar unterschiedlich. Sie hatten aber auch viele Gemeinsamkeiten. Und spätestens wenn man sich anschaut, dass zum Beispiel Hayabusas Lander MASCOT vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Kooperation mit dem französischen Centre national d’études spatiales gebaut wurde, wird doch klar, dass Raumfahrt im Grunde nicht Länder- sondern schlicht Menschenangelegenheit ist. Über alle Grenzen hinweg. Was für mich einschließt, dass ich auch als technisch Unbeteiligter mit „fremden“ Missionen mitbangen und mich freuen kann. Jede Mission, egal wer sie durchführt, geht uns alle an.

Ich hoffe sehr, dass auch Hayabusa in Zukunft bekannter wird, vielleicht auch in Europa so viel Begeisterung hervor ruft wie Rosetta. Oder wenigstens annäherungweise. Verdient hat sie es allemal.

*) Rund um die Geschichte von Hayabusa 1 wurden sogar mehrere Spielfilme gedreht:
http://asianwiki.com/Hayabusa_%28Japanese_Movie%29
http://asianwiki.com/Okaeri_Hayabusa
http://asianwiki.com/Hayabusa:_Harukanaru_Kikan
http://asianwiki.com/Hayabusa:_Back_to_the_Earth

————-
PS: Ein niedliches Comic-Alter-Ego wie Rosetta hat Hayabusa auch schon längst. Wie übrigens eine ganze Reihe von JAXA-Missionen. Auch da sind sie „uns“ voraus. Wenn man denn Comics mag. ;-)

Hayabusa 2, Cartoon. Credit: JAXA

Hayabusa 2, Cartoon. Credit: JAXA

Bürgerforum? Bei der ESA?

In der Tat. Denn Raumfahrt ist nicht nur für Ingenieure und Astronauten gedacht. Sie ist keine Spielerei für weltfremde Wissenschaftler. Sie ist mittlerweile für uns alle lebensnotwendig geworden. Aktuell beeinflussen Satelliten unseren Alltag von der Wetter- und Katastrophenvorhersage über die Navigation bis hin zu Telekommunikation, Umweltbeobachtung/-schutz und vielem mehr. Experimente auf der ISS erweitern unser Wissen in Medizin, Materialwissenschaft und einer ganzen Reihe anderer Bereiche. Teleskope wie Hubble und Missionen wie Rosetta liefern neue Erkenntnisse über die Entstehung und den Aufbau des Alls, und somit auch über unseren eigenen Ursprung und unsere Zukunft. Raumfahrt betrifft uns alle in fast allen Belangen – und wir alle können aktiv dazu beitragen:

Die ESA lädt dieses Jahr europaweit ca. 2.000 Bürger ein, um von uns zu erfahren, wie wir uns die Raumfahrt der Zukunft vorstellen. Welche Prioritäten möchten wir setzen? Welche Projekte fänden wir besonders spannend? All das und noch mehr soll am 10. September 2016 an diversen Standorten der ESA-Mitgliedsländer in einer ganztägigen Veranstaltung erarbeitet werden. In Deutschland zum Beispiel ist dies für Darmstadt geplant, in Österreich für Wien.

Ihre Teilnahme wird:

  • den Entscheidungsträgern eine andere Perspektive sowie Originalinformationen auf der Grundlage der Visionen der Bürger bieten;
  • der verantwortungsbewussten, demokratischen Leitung der ESA Gelegenheit geben, eine breitere Palette öffentlicher Anregungen und Erwartungen widerzuspiegeln und eventuelle kontroverse oder bisher unbekannte oder unterschätzte Fragen zu ermitteln;
  • das gegenseitige Lernen zwischen den Bürgern und der ESA ausbauen;
  • ein besseres Verständnis in Raumfahrtfragen bewirken und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Entscheidungen der ESA erhöhen.
  • Und vor allem wird es Spaß machen und anregend sein! Sie bekommen Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu machen und mit einer kleinen Gruppe in freundlicher Atmosphäre über faszinierende Dinge zu diskutieren.

    Quelle: http://www.citizensdebate.space/de_DE/home

    Detaillierte Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Angesprochen sind explizit „Bürger wie Sie und ich“. Studenten, Rentner, Eltern. Kraftfahrer, Lehrer, Architekten – ganz egal. Jeder, der Interesse an der Raumfahrt und ihrer Zukunft hat, kann sich noch bis zum 4. September, 23:00 Uhr, unter folgendem Link bewerben:

    http://www.citizensdebate.space/de_DE/home

    Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere meiner Leser die Gelegenheit ergreift. Im März dieses Jahres durfte ich glücklicherweise bereits den Start von ExoMars im Kontrollzentrum in Darmstadt miterleben. Neben dem Start an sich war beeindruckend, wieviel Mühe sich die Organisatoren und die Vortragenden gegeben haben, um selbst komplizierte Inhalte leicht verständlich und umfassend zu vermitteln und sämtliche Besucher den ganzen Tag über freundlich zu betreuen, ihre Fragen zu beantworten und sich auf Dialoge einzulassen. Das war wirklich Raumfahrt zum Miterleben und Anfassen. Wenn die obige Citizens‘ Debate auch nur halb so gut organisiert ist wie das Event zu ExoMars, dann erwartet sämtliche Teilnehmer ein einmaliger und spannender Tag. Das kann ich glaube ich garantieren.

    Kurz & Knapp, KW 24/2016: Soyuz, Erdbeobachtung, Principia-SpaceDiary & mehr

    1. Noch vor Australien hat Neuseeland eine eigene Raumfahrtagentur gegründet:
    „The New Zealand Government has announced the development of a new regulatory regime for space and high altitude activities. It will ensure the development of a peaceful, safe, responsible and secure space industry that meets New Zealand’s international obligations. The space and high altitude regulatory regime will include a new law – The Outer Space and High Altitude Activities Bill which is scheduled to be introduced in the House in August 2016, a treaty with the United States – the Technology Safeguards Agreement (TSA) and Accession to the United Nations Convention on Registration, both of which are currently undergoing Parliamentary treaty examination.“
    => http://www.mbie.govt.nz/info-services/sectors-industries/space

    2. Projekt TeSeR: Airbus geht das Weltraumschrott-Problem an
    „A new European project has been given the ambitious goal of cleaning up space for future generations. The Technology for Self-Removal of Spacecraft (TeSeR) program, introduced in May 2016, is being held to develop a prototype for a module which will ensure that a defunct spacecraft possesses no danger for other vehicles in space.“
    => http://www.spaceflightinsider.com/missions/earth-science/europe-develops-self-removal-technology-spacecraft/
    (Zur Erinnerung, was da momentan so alles rumfliegt: „Stuff in Space is a realtime 3D map of objects in Earth orbit„)
    http://stuffin.space/

    3. Wie funktioniert das eigentlich mit den Soyuz-Kapseln?
    Dieses Video erklärt’s: „Soyuz undocking, reentry and landing explained“

    4. Das Erdbeobachtungsprogramm der ESA – eine schöne Übersicht:
    „Der Drang nach neuen Erkenntnissen steigert den Bedarf an präzisen Satellitendaten, die für vielfältige praktische Anwendungen zur Beobachtung und zum Schutz der Umwelt benötigt werden. Exakt solche Daten stellt das Erdbeobachtungs-Programm der ESA zur Verfügung. Es umfasst einen Forschungs- und Entwicklungsbereich, der vor allem die Earth Explorer-Missionen beinhaltet. Hinzu kommt ein Erdbeobachtungsbereich, der die Bereitstellung von Erdbeobachtungsdaten zur operativen Nutzung zum Ziel hat.“
    => http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Das_Erdbeobachtungsprogramm_der_ESA

    5. Die NASA beschäftigt sich nur mit Raketen & Co.? Falsch.
    „NASA challenge aims to grow human tissue to aid in deep space exploration“
    => http://www.spacenewsfeed.com/index.php/component/content/article?id=6421:nasa-challenge-aims-to-grow-human-tissue-to-aid-in-deep-space-exploration

    6. Perfekt für die Regentage: Das ClearSky-Blog hat Bastelanleitungen (nicht nur) für Kinder zusammengetragen:
    „Zum einen möchte ich astronomische Bastelbögen (Astronomie) beschreiben. Diese zeigen die Zusammenhänge und erklären z.B. Jahreszeiten und andere Himmelsphänomene. Zum anderen wird es den Bereich Raumfahrt geben. Hier gibt es viele Anleitungen zu bestimmten Raumsonden die man basteln kann.“
    => http://www.clearskyblog.de/2016/01/07/astronomische-bastelanleitungen-fuer-kinder/

    7. Das Tagebuch der Principia-Mission des britischen Astronauten Tim Peake steht samt Zusatzmaterial für Lehrer zum Download bereit:
    => http://principiaspacediary.org/lessons/

    Sentinel 1B – eine Twitter-Doku

    Satelliten gibt es mittlerweile extrem viele. Mit schönster Regelmäßigkeit werden weltweit neue ausgesetzt. Was aber passiert während eines solchen Starts? Wie sieht das aus, wie ist die Stimmung? Welche Kleinigkeiten bekommt man als Laie vielleicht nur am Rande oder gar nicht mit?

    Auf Twitter hat @me_too (hier ihr Blog) den gestrigen Start des Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 1B anhand des Arianespace-Livestreams für die anderen interessierten User vertwittert & mit zusätzlichen Erläuterungen versehen – mit mitreißender Begeisterung! Ein großartiges Beispiel, wie auch und gerade Social-Media-Dokumentationen Interesse an Neuem wecken und zum Technikverständnis beitragen können. Ich fand ihre Tweets derart gelungen, dass ich sie in einem sogenannten Storify „verewigt“ habe und hier vorstellen möchte:

    Storify Sentinel 1B

    Und noch’n… Adventskalender!

    grandville Allerorten weihnachtet es mal wieder aus Leibeskräften, daher weihnachte ich mal mit und präsentiere hiermit den Leaving-Orbit-Adventskalender.

    Ab dem 1. Dezember „öffnet“ sich jeweils um 0:00 Uhr UTC +1 das entsprechende Türchen und gibt den Zugang frei zum Link des Tages. Hauptsächlich natürlich zu Themen aus Raumfahrt und Astronomie, bei ca. einem Viertel Sechstel aber auch aus anderen Bereichen. Zu jedem Link gibt es eine kleine Einführung.

    Damit möglichst auch ältere Browser sowie die Mobilgeräte mit dem Kalender klar kommen, habe ich nach diversen Tests auf die Anwendung von Overlays, POP-Ups usw. verzichtet.

    Script, Grafiken und HTML-Dateien des Adventskalenders liegen nicht auf dem Scilogs-Server, sondern auf meinem eigenen. Bitte benachrichtigen Sie also direkt mich, falls irgendetwas zu beanstanden ist: leavingorbit(ätt)gmx.de