Die Astronautin. Ich bin verwirrt.

Bisher war noch keine deutsche Frau im All, aber das soll sich jetzt ändern. In Bremen wurden heute sechs Finalistinnen vorgestellt, die in einem knapp ein Jahr dauernden Bewerbungs- und Auswahlverfahren aus rund 400 Kandidatinnen ausgesucht wurden. Zwei von diesen sechs wiederum sollen für einen zehntägigen Aufenthalt auf der ISS trainiert werden. Diese Finalistinnen sind hochqualifiziert, darunter eine (lt. WDR 2) Eurofighter-Pilotin, eine Astrophysikerin, eine Meteorologin – alle gut ausgebildet, offensichtlich fit und höchstwahrscheinlich eine brauchbare Ergänzung für jedes Team auf der ISS.

So weit, so gut. Stutzig macht allerdings Folgendes: Die Kandidatinnen wurden nicht wie z.B. Alexander Gerst im üblichen Verfahren von ESA und DLR rekrutiert und präsentiert, sondern von einem Bremer Manpower-Unternehmen namens HE Space. Das Ganze läuft unter dem Titel „Die Astronautin“ und hat eine eigene Webpräsenz. Doch dort ist von Partnern die Rede, die samt und sonders kommerzielle Unternehmen sind. ESA und DLR finden sich in dieser Liste erstmal nicht:

dieastronautin
Screenshot http://www.dieastronautin.de, 01.03.2017

Film, Fitnessberatung, PR-Unternehmen, Business-Consultants, „Management Concept“, Kommunikationsberater. Es ist zu bezweifeln, dass diese Firmen sonderlich viel von Raumfahrt und Medizin verstehen. Eher nehme ich als Außenstehende an, dass sie sich rein finanziell bzw. als geschäftliche Berater an Auswahl und Training der Damen beteiligt haben und beteiligen werden. Und so wird als Ansprechpartner für die Presse in der Tat der Partner Loesch Hund Liepold genannt. Das ist in einem solchen Zusammenhang zwar ungewöhnlich, aber auch kaum zu beanstanden. Nur: Wie fand dann überhaupt die Beurteilung und Auswahl der Kandidatinnen statt? Deren physische und psychische Eignung festzustellen ist ja nun beileibe kein trivialer Vorgang, den man ein paar Fitnessberatern wie Five & Fit überlassen könnte.

Ah, OK, die Grundauswahl hat das DLR übernommen. Im Gegenzug hat der Vorgang ihnen die medizinischen Daten von 400 jungen Frauen beschert. Gut, eine Win-Win-Situation für HE Space und DLR. Aber wie geht es weiter? Nun geht es doch eigentlich überhaupt erst richtig los, denn wenn die Damen wie anvisiert 2020 zur ISS wollen, müssen sie zügig und ernsthaft ins Training einsteigen. Und das ist aufwändig und teuer.

Die teilweise Auflösung erfolgte heute umgehend: „Die Astronautin“ hat heute(!) … [Trommelwirbel] … ein sogenanntes „Crowdfunding“ gestartet.

Richtig gelesen. Die erste Trainingsphase der Damen soll durch Spenden aus der Bevölkerung finanziert werden. Konkret stellen sie sich das folgendermaßen vor:

„Mit Erreichen der Fundingschwelle von 50.000 Euro finanzieren wir:

Tauchschein 10.400 Euro
Training Grundlagen Raumstation 19.600 Euro
Überlebenstraining 19.600 Euro

Mit Erreichen des Fundingsziels von 125.000 Euro finanzieren wir außerdem:

Trainings für Fitness, Russische Sprachkenntnisse und Medienkompetenz 21.400 Euro
Belastbarkeitstraining 43.400 Euro
Technische Grundlagenkenntnisse – Raumfahrttechnik Seminare 10.700 Euro

Mit Überschreiten des Fundingsziels verwirklichen wir:

Parabelflüge 87.500 Euro
Sozialkompetenz-Training 16.000“

Quelle: https://www.startnext.com/dieastronautin

Zeitrahmen für die Spendensammlung: 60 Tage.
Joah… Kann man probieren. Wirkt aber doch irgendwie alles seltsam improvisiert. Vom späteren Platz in einer Raumkapsel ganz zu schweigen; alleine da sind wir bei Größenordnungen von 80 Millionen Euro. Orion, SpaceX, Boeing, Russland oder China schweben „Die Astronautin“ als Taxiunternehmen wohl vor. Schon stand ich vor dem nächsten Rätsel. Wo soll das ganze Geld dafür denn dann schon wieder her kommen? Spätestens da ist doch Feierabend mit Spenden? Da müssen doch mal Profis ran? Die Verwirrung auch in meiner Twitter-Timeline wuchs mit jedem neuen Detail aus Bremen. Aber man ist ja einigermaßen gut vernetzt, und so wandten wir uns an einen mir auch persönlich bekannten Herrn, der in die ganze Veranstaltung nun auch involviert schien:

„Proud to be on the team that is enabling the first female German astronaut to fly to ISS in 2020. These are the final six!“
(https://twitter.com/timmermansr/status/836890845299245056)

„If ESA supports them, as a European agency, surely there are some reports about that somewhere online?“
(https://twitter.com/Leaving_Orbit/status/836896392517992449)

Die Antwort war allerdings wiederum reichlich kryptisch:

„The support structure is being developed by the team right now. News will be shared when things are final“
(https://twitter.com/timmermansr/status/836899666486837249)

Moment. Wie jetzt? Die Damen müssten eigentlich schleunigst mit dem Training loslegen, aber das Unterstützernetzwerk in der Raumfahrt wird erst jetzt überhaupt in Angriff genommen? Das kann doch nicht sein? Mehr Details waren heute allerdings nicht in Erfahrung zu bringen. Was wohl auch so gewollt ist. Warum auch immer.

Darf ich ganz ehrlich sein? Ich finde diese Vorgehensweise ziemlich merkwürdig. Warum wurden diese Frauen nicht von der ESA rekrutiert, wie alle männlichen Astronauten auch? Hatten sie sich nicht beworben? Waren sie für deren Standards nicht gut genug? Eine jetzt vielleicht doch stattfindende aber noch halb unterm Deckel gehaltene Beteiligung der Raumfahrtbehörde an „Die Astronautin“ hätte in der Außenwirkung salopp gesagt einen Touch von „Och, is ja ’n Ding! Die Mädels können ja echt was?! Na, dann machen wir vielleicht doch mal mit.“ Der Beigeschmack ist jedenfalls seltsam. Eine Rektrutierung und Ausbildung auf dem üblichen Weg wäre meines Erachtens wesentlich besser gewesen.

Aber gut, gehen wir also mal davon aus, dass die ESA (oder sonstwer) da jetzt mit einsteigt und mit dafür sorgt, dass diese zwei Damen tatsächlich zur ISS kommen. „It will happen“, laut Aussage des bereits zitierten Herrn. Was machen die Damen dann da? Ferien wohl kaum. Forschung also? Was denn, und vor allem für wen? „… Um dort unter anderem „Aufschlüsse zu hormonellen Veränderungen, Sehbeeinträchtigung und psychologische Auswirkungen zu liefern“, heißt es in der Pressemitteilung des DLR. Prompt taucht bei mir schon das nächste Fragezeichen auf. Der weibliche Zyklus hat eine durchschnittliche Länge von ca. 28 Tagen und umfasst die Follikelphase (~50%), den Eisprung und die Lutealphase(~50%). Was sollen da zehn Tage auf der ISS bringen? Und sollte man dann nicht auch mehrere Zyklen hintereinander, damit der Körper sich überhaupt erst einmal umstellen kann…?

Aber auch hier wartete eine weitere Überraschung in den Medien, denn über die Rolle der Damen auf der ISS scheint man sich nicht ganz einig zu sein. Die im Hinblick auf das ganze Unterfangen eher pessimistische „ZEIT“ zitiert den Sprecher des DLR mit der Aussage, die Auswahl sei ja eigentlich „auf den speziellen Fall einer kommerziellen Weltraumtouristin zugeschnitten“ gewesen. Claudia Kessler, Initiatorin von „Die Astronautin„, gibt im Widerspruch dazu bekannt, die erste Deutsche im All solle „nicht als Angestellte einer staatlichen Einrichtung wie der NASA oder ESA, sondern im Auftrag von HE Space, die die Astronautenzeit dann an potenzielle Nutzer verkaufen kann“ zur ISS.

Mooomang! Was denn nun? Touristin, Forschungsobjekt oder Forscher? Und biddewas? Ein durch Spenden und – im Fall einer Beteiligung der ESA – dann teilweise evtl. steuerfinanziertes Projekt soll am Ende kommerziell werden? Und die Arbeitsergebnisse kommen dabei wem zugute? Werden die wenigstens offengelegt? Kann man das alles bitte mal ein wenig transparenter machen, bevor das Hurrageschrei und Spendengebettel losgeht? Es mag ja sein, dass das alles völlig konsistent ist und seine Ordnung hat, aber erkennbar ist die für Außenstehende zum jetzigen Zeitpunkt nun wirklich nicht.

Und noch was: Bitte wie will dieses Projekt in 60 Tagen auch nur 50.000 Euro zusammenbekommen? Auf Twitter haben sie weit weniger Follower als ich kleines Astro-Muttchen. Sie melden sich dort kaum zu Wort, gehen kaum auf Ansprache von Followern ein, sondern verstehen sich offenbar rein als Sender. Das können sich auf Twitter eigentlich nur ganz große Organisationen oder Promis mit Millionen von Followern leisten, ohne auf Dauer als arrogant oder ahnungslos dazustehen. Keinesfalls aber ein Startup, das von seinen Fans in kürzester Zeit ordentlich Kohle sehen will.
Obendrein werden auf der Facebook-Fanseite seit Eröffnung des Crowdfundings eher Erstaunen, Mitleidsbekundungen und Entsetzen laut, dass das Ganze über Spenden finanziert werden soll, statt als reguläre Astronautin der ESA. Ihre Webseite bietet zudem nicht einmal eine englische Version des Crowdfunding-Textes an. Damit ist schon mal die erste große Chance vertan, international finanzielle Unterstützung zu erhalten. Gerade heute, als der Wirbel um das Unterfangen am größten war, hätte direkt eine Übersetzung zur Verfügung stehen müssen. Zum Zeitpunkt dieses Blogposts sind gerade mal 1.100,- Euro von 27 Unterstützern zusammengekommen, und in den nächsten Tagen und Wochen wird das Interesse eher abflauen als zunehmen. Die heutige Chance ist somit sinnlos vertan. Wozu hat „Die Astronautin“ bloß Kommunikationsberater als Partner? Das Ganze ist m.E. eher ein Paradebeispiel, wie man nicht (nicht) kommunizieren sollte.

Fragen über Fragen. Ich bin gespannt, wie bzw. ob das weitergeht. Und was passiert eigentlich, wenn das Geld nicht zusammenkommt? Das DLR ist da nämlich etwas weniger optimistisch als der Herr auf Twitter: „‚Man kann nicht sagen, dass das Vorhaben gelingen wird – aber eben auch nicht, dass es scheitert‘, sagt Schütz vom DLR.“
(Quelle: ZEIT online)

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Nachtrag, 02.03.2017: Durch einen aufmerksamen Leser wurde ich darauf hingewiesen, dass der genannte Herr auf Twitter nicht im Auftrag der ESA auf der Veranstaltung unterwegs war. Der Text ist nun dahingehend angepasst.

Iridum, ISS, Iridium

Credit: Ute Gerhardt | Dortmund, 9. Dezember 2016, 20:55 UTC+1, Skywatcher Maksutov MC 127/1500, Canon EOS 1200D, ISO 200, 1/60s. Klick = Vergrößerung in neuem Fenster.

Credit: Ute Gerhardt | Dortmund, 9. Dezember 2016, 20:55 UTC+1, Skywatcher Maksutov MC 127/1500, Canon EOS 1200D, ISO 200, 1/60s. Klick = Vergrößerung in neuem Fenster.

Im Dezember hatte ich Glück: An acht aufeinanderfolgenden Tagen war das Wetter gut genug, um den zunehmenden Mond zu fotografieren. Eine der Aufnahmen, vom 9. Dezember, zeigt im oberen Viertel den sogenannten „Goldenen Henkel“: Am Terminator, der Tag- und Nachtgrenze also, wird das bogenförmige Gebirge Montes Jura bereits von der Sonne angestrahlt, während davor die vom Gebirgszug umfasste Ebene Sinus Iridum gerade eben noch im Schatten liegt. Das ist meist am 9. Tag nach Neumond für relativ kurze Zeit der Fall; ich habe es hier gerade eben noch erwischt.

Überhaupt: Der Mond. Dieses auffällige, dicke, helle Ding ist wohl für viele angehende Astrofotografen das Erste, was sie sich vorknöpfen. Um den Mond zu erwischen, braucht man nicht zwangsläufig ein Teleskop und auch keine Montierung mit Nachführung. Man findet ihn am Himmel leicht, er ist hübsch und abwechslungsreich, und man kann ihn auch in einer Einzelaufnahme ohne Stacking und sonstiges Gedöns gut einfangen. Meine Leser wissen das – ich habe sie ja mittlerweile oft genug mit Mondaufnahmen genervt beglückt.
Aber da oben am Himmel schwirrt ja noch viel mehr herum.
Zum Beispiel Satelliten.

Im Oktober 2016 hielt Stefan Gotthold einen Vortrag zur ISS-Fotografie an der Starkenburg-Sternwarte Heppenheim. Anschaulich legte er dar, dass man diesen größten aller künstlichen Satelliten durchaus auch ohne Profiausrüstung fotografieren kann. Dabei kann man die ISS entweder mit großer Brennweite schrittweise bei einem Transit vor Mond oder Sonne ablichten, so dass sie als Silhouette vor dem Himmelskörper erkennbar ist. Alternativ kann man auch mit kleiner Brennweite die Lichtspur bei ihrem Überflug festhalten. Zusammengesetzt aus vielen Einzelaufnahmen mit jeweils einem Teil der Spur, sieht man auf dem fertigen Komposit am Ende genau, wo die ISS entlang geflogen ist. Ich hatte schon zuvor davon gehört, und mich reizte die Idee, dass nicht nur die Crew der ISS Fotos diverser Gegenden von oben schießt, sondern auch umgekehrt die Bewohner der Städte und Dörfer ihrerseits die ISS fotografieren. Nach einem Blick auf heavens-above.com stellte ich schnell fest, dass ein Transit an meinem Wohnort erst wieder Mitte Januar 2017 vorkommen würde. (Aber fragen Sie jetzt bitte nicht, zu welch unmöglicher Uhrzeit…) Reine Überflüge zu geeigneten Zeitpunkten gab es allerdings doch einige. Als dann im Dezember auch endlich das Wetter wieder mitspielte, versuchte ich es.

Credit: Ute Gerhardt | ISS über Dortmund, 19. Dezember 2016, 18:14 UTC+1, Canon EOS 1200D, Tamron XR Di II LD Asp IF, 17mm, f/2.8, ISO 200, 5s, Komposit aus 39 Einzelaufnahmen. Klick = Vergrößerung in neuem Fenster.

Credit: Ute Gerhardt | ISS über Dortmund, 19. Dezember 2016, 18:14 UTC+1, Canon EOS 1200D, Tamron XR Di II LD Asp IF, 17mm, f/2.8, ISO 200, 5s, Komposit aus 39 Einzelaufnahmen. Klick = Vergrößerung in neuem Fenster.

Im Gegensatz zum Mond muss man hier allerdings schon im Voraus wissen, welchen Teil des Himmels man später fotografieren wird. Die Kamera erst beim Erscheinen der ISS auszurichten, funktioniert nicht, denn die Raumstation ist nur sehr wenige Minuten lang sichtbar. Man würde sie sonst verpassen. Wenn man die Himmelsrichtungen kennt, ist das allerdings kein Problem. Die ISS fliegt immer von westlicher in östliche Richtung über uns hinweg, und die genaueren Details nennt uns das schon verlinkte Tool „Heavens Above“. Bei kurzer Brennweite ist die Wahrscheinlichkeit doch ziemlich groß, dass man das richtige Areal abdeckt. Vorausgesetzt, man hat auch die richtige Höhe eingestellt, denn die kann beim Überflug doch ziemlich variieren.

Nun habe ich zwar ein Stativ mit Drei-Wege-Neiger, der mir auch Rektaszension und Deklination anzeigt, aber mit der Software (APT) und dem Fernauslöser hatte ich zunächst zu kämpfen, denn ich hatte noch nie zuvor schnell aufeinander folgende Serienaufnahmen gemacht. Der erste Versuch funktionierte zwar, aber die Aufnahmen waren leicht unscharf und lagen zeitlich zu weit auseinander. Dadurch ergaben sich beim fertigen Komposit große Lücken in der Lichtspur der ISS. Vorzeigbar war eigentlich erst der vierte Versuch, ohne APT, der oben zu sehen ist. (An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Michael Khan vom Go-for-Launch-Blog für seine geduldige Fehleranalyse und Hilfe.)

Aber was sieht man da nun eigentlich? Es ist nicht, wie von einigen auf Twitter und Facebook vermutet, die Bordbeleuchtung der Raumstation, sondern es handelt sich auch hier, wie beim Mond, um reflektiertes Sonnenlicht. Die Bordbeleuchtung der ISS ist viel zu schwach, um auf Fotos sichtbar zu werden. Ihre Sonnenkollektoren hingegen bieten eine hervorragende Fläche für Reflexionen. Nun ist die ISS wie gesagt ziemlich groß, mit ihren 450 Tonnen Gewicht und 108 Metern Länge. Was ist mit kleineren Satelliten? Kriegt man die auch aufs Bild?

Es kommt drauf an. Wenn der jeweilige Satellit Flächen hat, die das Sonnenlicht ebenfalls gut reflektieren, dann stehen die Chancen gut, zumindest seine Reflexion zu fotografieren. (Den Satelliten beim Transit als Silhouette abzulichten, wie bei der ISS, dürfte hingegen für Amateure extrem schwierig werden.) Prima geeignet sind zum Beispiel die jeweils nur wenige Hundert Kilogramm schweren Iridium-Satelliten mit ihren Antennen. Letztere bestehen aus Aluminium, sind mit Teflon beschichtet und funktionieren als Spiegel so gut, dass ihre Lichtspuren von der Erde aus betrachtet zigfach heller als die Venus erscheinen können. Allerdings dauert dieses Schauspiel nur wenige Sekunden. Auf der anderen Seite gibt es aber über 60 dieser Satelliten und sie haben eine kurze Umlaufzeit. Aufgrunddessen kann man an ein und demselben Ort oft mehrere Flares pro Tag beobachten und fotografieren.

Credit: Ute Gerhardt | Iridium-Flare über Dortmund, 06. Januar 2017, 19:03 UTC+1, Canon EOS 1200D, Tamron XR Di II LD Asp IF, 17mm, f/2.8, ISO 200, 13s, Komposit aus 5 Einzelaufnahmen. Klick = Vergrößerung in neuem Fenster.

Credit: Ute Gerhardt | Iridium-Flare über Dortmund, 06. Januar 2017, 19:03 UTC+1, Canon EOS 1200D, Tamron XR Di II LD Asp IF, 17mm, f/2.8, ISO 200, 13s, Komposit aus 5 Einzelaufnahmen. Klick = Vergrößerung in neuem Fenster.

Genau das habe ich gestern erstmals ausprobiert. Da es sich im Prinzip um dasselbe Vorhaben handelt wie bei der ISS, ging ich beim Iridium-Flare auch technisch ganz ähnlich vor: Die Kamera wird vorab auf die passenden Koordinaten ausgerichtet, die Belichtungszeit beträgt einige Sekunden. In diesem Fall hatte ich allerdings 13 statt 5 gewählt, in der Hoffnung, den gesamten Flare auf eine einzelne Aufnahme bannen zu können. Drei Dinge stellten sich dabei heraus:

1. Ich hätte schon eher mit der Serienaufnahme anfangen müssen, denn erstaunlicherweise war der gestrige Flare über Dortmund (19:03 UTC+1) fast 50 Sekunden lang sichtbar. OK, ich wohne in einer relativ dunklen Gegend, aber damit hatte ich nicht gerechnet.
2. Meine Dachrinne passt farblich und stilistisch nicht in die Komposition.
3. Germanwings Flug 4U4062 DTM-MUC startete gestern mit 20 Minuten Verspätung.

Dummerweise war der A319 auf genau den zwei Aufnahmen mit drauf, die das Zentrum des Iridium-Flares erfasst hatten. Ich habe erst noch überlegt, ob ich seine Lichtspur aus dem Bild schneiden kann, musste dann über dieses Photobombing aber so grinsen, dass ich die Aufnahmen einfach so ließ. Better luck next time.

In diesem Sinne: Frohes neues Jahr und Clear Skies!

Nachtrag, 18.01.2017: Michael Khan weist in seinem Blog darauf hin, dass die aktuelle Generation von Iridium-Satelliten nun nach und nach außer Betrieb genommen und bis Mitte 2018 durch modernere Exemplare mit neuem Design ersetzt wird. Diese produzieren keine Flares mehr.

Herbst von oben und von unten

IMG_1425_kleinDer schönste Planet unseres Sonnensystems ist meines Erachtens doch die Erde, und der Herbst mit seinen großartigen Naturfarben steht für mich den anderen Jahreszeiten an Schönheit in nichts nach.

Dass man den Farbwechsel des Laubes sogar aus 400 Kilometern Höhe noch erkennen kann, zeigt dieser Tweet des japanischen Astronauten @Astro_Kimiya vom 19. Oktober 2016. Seine Aufnahme, die, soviel ich herausfinden konnte, vom Oktober 2015 stammt, zeigt den Fortschritt der Laubfärbung auf den japanischen Inseln (Honshu, um genau zu sein), gesehen von der ISS. Im Norden ist bereits viel Rot zu erkennen, im Süden immerhin einiges in den höher gelegenen Gegenden.

Auch meinen Lesern wünsche ich einen wunderschönen bunten Herbst! Genießen Sie die Farben; in ein paar Wochen sind sie schon wieder weg.

Wie verhält man sich richtig bei einem Raumspaziergang? – Ein Blogeintrag für Kinder

Die ISS. Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Die ISS. Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Das Foto links zeigt die Internationale Raumstation ISS („Ei Ess Ess“ ausgesprochen). Sie dient vielen Ländern als Forschungsstation im All. Natürlich geht an so einer Raumstation auch ab und zu etwas kaputt, oder es soll ein neues Teil angebaut werden. Je nachdem, welche Arbeiten anstehen, müssen die Astronauten also an der Außenwand der Station arbeiten. In den Nachrichten wird dann von einem „Weltraumspaziergang“ gesprochen.

 

Astronauten Bill McArthur (links) und and Valery Tokarev (rechts) mit ihren Raumanzügen Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Astronauten Bill McArthur (links) und and Valery Tokarev (rechts) mit ihren Raumanzügen
Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Da es im Weltraum keine Luft zum Atmen gibt, brauchen die Astronauten dafür einen Raumanzug. Der ist kein Kleidungsstück, wie man bei dem Namen vermuten könnte, sondern ein Raumfahrzeug im Miniformat. Er ist mit vielen wichtigen Dingen ausgerüstet: Er wärmt oder kühlt die Astronauten, versorgt sie mit Sauerstoff, Licht und Wasser, schützt ihre Augen vor der Sonne, stellt die Funkverbindung zur Station sicher und vieles mehr. Ginge am Raumanzug etwas kaputt, könnte der Astronaut sterben. Er muss also sehr vorsichtig damit umgehen.

Das ist allerdings gar nicht so leicht, denn wie man sieht, ist ein Raumanzug ein ziemlich klobiges Ding. Wegen des Helms können die Astronauten darin nicht so gut sehen wie sonst, und die Handschuhe machen feine Arbeiten ziemlich schwer. Du kannst versuchen das nachzuempfinden, wenn du dir einen Skianzug mit großer Kapuze und dicke Skihandschuhe anziehst und dann versuchst, eine Tüte Haribo zu öffnen oder deine Schuhe zuzubinden.
Deswegen gibt es bei einem Weltraumspaziergang eine Reihe von Regeln zu beachten:

Astronaut mit Rettungsleine, links im Bild Credit: NASA, zum Vergrößern klicken

Astronaut mit Rettungsleine, links im Bild
Credit: NASA, zum Vergrößern klicken

Zu allererst werden die Astronauten mit einer langen, dünnen Rettungleine an der Raumstation gesichert. Das macht man, weil in der Schwerelosigkeit und ohne Luft als Bremse schon ein kleiner Stups ausreicht, um ungesicherte Astronauten oder auch Gegenstände ins All treiben zu lassen. Dort könnte man sie nicht wieder einfangen.

An der Station selbst sind überall Haltegriffe für die Astronauten verteilt. (Sichtbar auf dem nächstes Foto.) Aber sie können nun trotzdem nicht einfach loslegen. Die Raumstation ist nämlich ziemlich groß. Sie ist auch kein simples Haus, dessen Wand man überall gefahrlos anfassen kann, sondern sie sieht eher aus wie eine Produktionsanlage. Deswegen lotsen die Kollegen die Raumspaziergänger per Funk an ihren Einsatzort und warnen sie sie dabei auch vor heißen Bauteilen oder scharfen Kanten, an denen die Astronauten ihre Anzüge beschädigen könnten.

Ein Astronaut und sein Werkzeug

Ein Astronaut und sein Werkzeug
Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Am eigentlichen Einsatzort sichern sich die Astronauten mit Karabinerhaken an der Außenwand, um die Hände für die Arbeit frei zu haben. Wenn sie einmal mit der eigentlichen Reparatur angefangen haben, müssen die Astronauten aber trotzdem weiter wachsam sein, zum Beispiel, um ihr Werkzeug und Arbeitsmaterial nicht zu verlieren. Auf der Erde ist es zwar auch nicht gut, wenn einem ein Werkzeug runterfällt, aber immerhin kann man es sich dort meistens wieder holen. Bei einem Weltraumspaziergang geht das in den meisten Fällen eben nicht. Werkzeuge, die einem aus der Hand gleiten, wären wegen der Schwerelosigkeit und der Geschwindigkeit der Station schnell weg. Im Jahr 2008 verschwand so einmal eine ganze Werkzeugtasche.

Das ist aus drei Gründen ärgerlich: Erstens kann der Astronaut so vielleicht seine Arbeit nicht beenden. Zweitens gibt es da oben keinen Baumarkt, wo man mal eben ein neues Werkzeug besorgen könnte. Und drittens kann es passieren, dass das verlorene Teil – und sei es auch nur eine kleine Schraube – die Station selbst oder einen Satelliten beschädigt, wie bei einem Steinschlag auf der Windschutzscheibe. Deshalb wird bei Weltraumspaziergängen auch das Werkzeug am Raumanzug festgebunden.

Die Astronauten dürfen sich also bei einem Weltraumspaziergang nie zu hastig bewegen. Allerdings auch nicht zu langsam, damit sie schnellstmöglich wieder an Bord zurück kehren können. Ein Weltraumspaziergang ist nämlich für den Körper sehr anstrengend, und auch Luft, Energie und Wasser sind ja irgendwann verbraucht. Wie so ein Spaziergang genau aussieht, kannst du in diesem kurzen Video sehen:

Training für den Weltraumspaziergang Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Training für den Weltraumspaziergang
Bild: NASA, zum Vergrößern klicken

Das klingt und ist alles ziemlich kompliziert. Deswegen üben die Astronauten ihre zukünftigen Weltraumspaziergänge schon auf der Erde. Dafür nutzen sie spezielle 3D-Software, wie sie auch für Spiele benutzt wird, aber auch große Wasserbecken. Unter Wasser ist es nämlich ganz ähnlich wie im All. Man wiegt viel weniger, man hat keine Luft zum Atmen, Bewegungen fühlen sich anders an und so weiter. Natürlich trainieren die Astronauten nicht in deinem Hallenbad ein paar Straßen weiter, sondern in einem eigenen. Aber wenn du selbst das nächste Mal schwimmen gehst und tauchst, kannst du dich den Astronauten doch schon ein kleines Stück näher fühlen.

Und falls du schon ein wenig Englisch kannst, gibt es sogar ein Spiel von der NASA, bei dem du selbst auf einen Weltraumspaziergang geschickt wirst, um verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Du kannst das Spiel entweder direkt im Browser spielen oder auf deinen Computer herunterladen. Viel Spaß!
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Für die, die noch mehr wissen wollen: „Die Maus im All„, URL: http://spezial.wdrmaus.de/die-maus-im-all
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Als dieses Blog noch bei den SciLogs lag, war Michael Khan so freundlich, folgenden Kommentar hinzuzufügen:

„Es stimmt: in den Nachrichten wird immer das Wort Weltraum-„Spaziergang“ verwendet. Das ist aber eigentlich überhaupt nicht richtig. Es ist auch sehr unfair zu den Astronauten, finde ich. Ein Spaziergang klingt doch nach Vergnügen. Bei einem Spaziergang entspanne ich mich.

Aber ein Astronaut, der in seinem Raumanzug nach draußen geht, entspannt sich dort überhaupt nicht. Im Gegenteil, er macht harte Arbeit. Wenn in den Nachrichten von einem Weltraum-„Spaziergang“ geredet wird, dann wissen die Fernsehzuschauer ghar nicht, wie hart die Astronauten dabei arbeiten müssen.

Ein Raumanzug ist zwar schwer, aber das ist nicht wichtig, weil die Astronauten bekanntlich in der Schwerelosigkeit arbeiten. Viel wichtiger: Ein Raumanzug ist aufgeblasen. Sonst könnten die Astronauten nicht atmen und ihr Blut würde anfangen zu kochen … sie würden sterben. So wie es oben im Blog-Artikel steht.

Was passiert aber, wenn man in einem aufgeblasenen Anzug steckt? Das kann man sich leicht vorstellen. Ein aufgeblasener Anzug streckt alle viere von sich. Arme and Beine und auch alle zehn Finger stehen ab. Wenn der Astronaut zum Beispiel den rechten Arm nach vorne bewegen will, dann muss er dazu viel Kraft aufwenden. Wenn er die Kraft nachlässt, geht der rechte Arm sofort wieder nach rechts weg. Jede Bewegung, wirklich jede, muss den Widerstand des Anzugs überwinden. Will man mal kurz entspannen – schwupp … zieht der Druck im Anzug die Arme nach außen und macht die Beine gerade.

Mittlerweile hilft die Technik schon ein bisschen mit. Ein Raumanzug hilft dem Astronauten, damit er nicht ganz so viel Kraft braucht. Aber ein Zuckerschlecken ist so ein Weltraum-„Spaziergang“ deswegen auch heute noch lange nicht. Astronauten sind schweißgebadet, wenn sie viele Stunden mit ihrem Anzug außerhalb des Raumschiffs waren. Die sind dann völlig fertig, weil das wirklich harte Arbeit war.

Deswegen sollte man das auch nicht mehr „Spaziergang“ nennen. Das Fachwort ist „Außenbordaktivität“. Das ist zwar trocken und auch ein bisschen umständlich, aber es klingt wenigstens nicht nach Faulenzen.“

Kirobo & Mirata

Er ist 34 cm klein, wiegt ungefähr ein Kilo und spricht nur Japanisch: Kirobo, das im Wortsinn jüngste Crewmitglied der ISS – ein puppengleicher Roboter mit einem insektenähnlichen Gesicht. Seit dem 21. August befindet er sich an Bord der Station, und am 4. September 2013 hat er seine erste Rede gehalten:


Der humanoide Kirobo und sein baugleiches, irdisches Kontrollobjekt „Mirata“ entstanden in Kollaboration des „Research Center for Advanced Science and Technology“ der Universität Tokio mit den Firmen Robo Garage, Toyota, Dentsu und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA. Optisches Vorbild war die Figur des Tetsuwan Atomu („Astro Boy“), ein bekannter japanischer Manga-Held.

Zieht man in Betracht, dass an Bord eines jeden Raumfahrzeuges die Nutzlast und erst recht die privaten Habseligkeiten der Astronauten stark limitiert sind, fragt man sich unwillkürlich, wieso in einer Raumstation plötzlich derartige scheinbare Spielzeuge auftauchen? Die Antwort ist ebenso einfach wie erstaunlich: Kirobo ist als Gesellschafter und Assistent für Koichi Wakata gedacht. Letzterer wird gegen Ende des Jahres Kommandant der ISS werden und gleichzeitig das einzige Japanisch sprechende Crewmitglied sein. Kirobo, dessen Name vom japanischen Wort „kibō“ („Hoffnung“) abgeleitet ist, wurde darauf programmiert, Wakatas Gesicht zu erkennen, mit ihm Konversation zu betreiben, ihm Nachrichten von der Bodenstation zu übermitteln und dergleichen mehr. Unter anderem wird er auch in der Lage sein, Probleme mit elektronischen Komponenten der ISS zu analysieren. Ziel ist es, herauszufinden, ob derartige Roboter den Astronauten neben rein technischer auch psychologische Unterstützung bieten können.

Diese Idee ist an sich nicht neu. Isolation, sei sie nun räumlich oder auch durch Alter oder ein Handicap bedingt, kann rasch zu Depressionen führen. Seit vielen Jahren zeigen Litaratur bzw. Filme wie „I, Robot“, „AI – Artificial Intelligence“ oder auch nur der gute alte Commander Data in „StarTrek: TNG“, dass Menschen schon lange davon träumen, sich elektronische Gesellschafter zu erschaffen, die sie ganz auf ihre Bedürfnisse einstellen können. Bereits 1993 stellte das japanische National Institute of Advanced Industrial Science den „Kuschelroboter Paro“ für ältere Mitbürger vor. Längst kennen wir Furbies, „My Real Baby“, Tamagochis und AIBO als Spielzeuge, die Leben simulieren. Ein zusätzlicher Blick auf Webseiten wie http://www.robotcompanions.eu/ oder Berichte wie dieser über Wakamaru, einen von Mitsubishi entwickelten „Gesellschaftsroboter“, belegen eindrücklich, dass wir insgesamt schon erstaunlich weit gekommen sind, was Roboter als Menschenersatz anbetrifft.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Roboter können nach Belieben in und außer Betrieb genommen werden. Sie haben bei guter Verarbeitung mehr Kraft als ein Mensch, stellen keine Ansprüche und haben – auch wenn das zynisch klingen mag – keine Menschenrechte. Für Konversationen könnte man sie bei Bedarf quasi über Nacht mit neuen Fachgebieten „füttern“, so dass prinzipiell keine Langeweile aufkommen dürfte. Selbst eigenständiges Lernen ist für Roboter inzwischen kein Problem mehr. Bei Weltraumeinsätzen kommt noch hinzu, dass Roboter wie Kirobo wesentlich weniger Platz wegnehmen als ein Mensch. Man kann sie einfacher vor Strahlung schützen und sie benötigen weder Sauerstoff noch Schlafpausen, solange genug Energie zur Verfügung steht.

Ob allerdings auf die Dauer lebend erscheinende Objekte die gleiche Rolle ausfüllen können wie tatsächlich lebende Menschen oder Tiere, die auch von sich aus echte Empathie und Interesse bekunden können, ist fraglich. [1], [2] Vgl. auch => hier. Ich gehe allerdings davon aus, dass die Kirobo-Projektleiter jene und vergleichbare Studien längst kennen – und somit auch die Limits ihres Vorhabens.

Allerdings würde sich diese Frage im Fall der ISS-Besatzung vermutlich auch erst dann stellen, wenn ein einzelner Mensch über einen längeren Zeitraum ohne adäquaten menschlichen Ansprechpartner auskommen müsste. Die Missionen auf der ISS dauern üblicherweise aber jeweils nur wenige Monate. Hinzu kommt, dass Wakata weder völlig alleine auf der Raumstation sein wird, noch ist er außerstande, sich mit seinen Teamkollegen zu verständigen. In Anbetracht der Anforderungen und des für Raumfahrer üblichen Trainings dürften die Englischkenntnisse des gesamten Teams völlig ausreichend sein, um Einsamkeit zu vermeiden. Insofern kann der Versuch mit Kirobo und Kommandant Wakata wahrscheinlich nicht viel mehr als an der Oberfläche der Problematik kratzen. Nichtsdestotrotz wird der kleine Roboter dort oben aber sicherlich für Kurzweil und nicht zu verachtende Arbeitserleicherung sorgen. Wenn ich es mir also recht überlege… Ich hätte auch gerne einen! ^^

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[1] Sherry Turkle: „A Nascent Robotics Culture: New Complicities for Companionship“, MIT, Cambridge, Massachusetts, 2006
[2] Sherry Turkle: Relational Artifacts/Children/Elders: The Complexities of CyberCompanions, MIT, Cambridge, Massachusetts, 2005

Kurz & Knapp – KW 22/2013

Unter der Rubrik „Kurz & Knapp“ finden sich Hinweise und Links auf Meldungen und Webseiten, die mir nebenbei auffallen, aber auf die Schnelle keinen eigenen Blogeintrag hier erhalten. Sei es, weil mir die Zeit fehlt, sei es, weil sie am besten für sich selbst stehen oder das Thema Raumfahrt eher am Rande betreffen: